Am dunkelsten ist es immer bevor die Sonne aufgeht.

 Liebe Besucherin, lieber Besucher,

ich, Christine Striebel, möchte sie herzlich auf meiner Homepage begrüßen.

Nach vielen schweren Jahren darf ich nun endlich glücklich leben.
Ich genieße das, auch wenn ich manchmal sehr traurig bin, weil ich 50 Jahre meines Lebens mit den Seelenqualen eines Missbrauchsopfers leben musste. Heute bin ich tatsächlich gesund, soweit ich das beurteilen kann.

Je nachdem wo Sie gerade auf ihrem Weg stehen, kann Ihnen das eine oder andere Buch hilfreicher Wegbegleiter und Mutmacher sein. Denn die Bücher beschreiben meinen Entwicklungsweg von der Entdeckung meines Traumas bis hin zur Heilung.

Warum ich mich dem Schreiben widme
Als psychologisch interessierte Frau wollte ich verstehen, wie eine Heilung des Kindheitstraumas sexueller Gewalterfahrungen möglich war. Auch mein Autorenhirn wollte mit Informationen gefüttert werden. Denn so eine spannende und gut endende Geschichte konnte ich doch nicht in der Schublade liegen lassen. Deshalb begab ich mich gedanklich auf die Reise in die Vergangenheit, um den Schlüssel meiner Heilung zu finden.


Ich wünsche Ihnen von Herzen das Beste auf Ihrem Weg in ein besseres und glücklicheres Leben!

Christine Striebel

 

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19.11.2018

Erster FB Beitrag mit HP Erweiterung

Kostprobe meiner geplanten Beiträge auf FB
Wie entsteht ein Trauma?
Ein Trauma entsteht, wenn wir in eine dramatische, ausweglose Situation kommen, in der wir uns weder wehren noch davor flüchten können. Wir sitzen wie die Maus in der Falle und müssen um unser Leben fürchten.
Dieser Angriff kann körperlicher oder auch seelischer Natur sein. Wie wir darauf reagieren ist unsere ganz individuelle, unbewusste Überlebensstrategie.
Auch wie wir eine solche Situation erleben hängt von unserer Gedanken- und bisherigen Erlebniswelt ab. Das bedeutet, dass wir alle Extremsituationen unterschiedlich empfinden. Auch das Alter hat seine Bedeutung. D.h. was für einen Erwachsenen Spiel ist kann für ein Kind traumatisierend sein.

Beispiele für mögliche Traumatisierung:
Sexuelle Gewalterfahrungen egal in welchem Alter, Mobbing, Tod eines geliebten Menschen, Autounfall, Folter, Krieg, Geiselnahme …
Das Zuversicht spendende ist: Es gibt heute Möglichkeiten die Entwicklung eines Traumas zu minimieren oder ganz oder teilweise zu heilen.
Impuls der Woche:
Folge Deinem Herzen bei ALLEM was Du tust.

Ergänzung:
Ein Beispiel, wie eine traumatische Erfahrung vermieden wurde:
Im ital. Film „Das Leben ist schön“ von Roberto Benigni im Jahr 1997 wird Guido mit seinem Sohn Giosuè in ein nationalsozialistisches Konzentrationslager deportiert. Dass es dort grausam zugeht weiß Guido.
Um seinen Sohn zu beschützen und ihn vor der grauenvollen Realität zu bewahren, erzählt Vater Guido, dass der Aufenthalt im KZ ein kompliziertes Spiel ist. Die Regeln seien unbedingt einzuhalten. Der Sieger des Spiels erhält am Schluss einen Panzer als Gewinn. Das begeistert den Sohn, denn er liebt Panzer!
Da es der Vater konsequent schafft die Fassade des Spiels aufrecht zu erhalten wird Giosuè nicht traumatisiert. Er wird am Ende des Films von einem amerikanischen Panzerfahrer in seinem Panzer mitgenommen und in Sicherheit gebracht. Der Vater ist tot.
Der Film endet mit den Worten des Jungen:
„Dies ist meine Geschichte, dies ist das Opfer, welches mein Vater erbracht hat, dies war sein Geschenk an mich. Wir haben das Spiel gewonnen.“

Deine Gedanken und Fragen zum Thema „Trauma“ und dem Impuls der Woche interessieren mich. Gerne greife ich diese in einem weiteren Beitrag auf.



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