chancezuleben

Am dunkelsten ist es immer bevor die Sonne aufgeht.

 

Wie es zum Buch kam  „Die Heilung meines Traumas“:

Zwischen meinem ersten, vermeintlich fertigen Manuskript und dem heutigen Buch liegen Welten. Es waren 4 Jahre, mindestens 17 Buchvariationen, Unterbrüche und viele Erkenntnisse.

Zu Beginn war ich berauscht von meinem neuen Glücksgefühl. Denn mein bisheriges Gefühl von Glück hatte völlig neue Formen angenommen.

Wenn ich meine Manuskript-Variation 1 heute lese, war es ein Wirrwarr von Gedanken. Sie waren Ausdruck meines neuen Lebens. Es war glückliches Chaos. So wie frisch verliebte in einer etwas anderen Realität leben, als ihre Mitmenschen. Die Kritiken meiner Testleser waren liebevolle Hinweise auf „Mist“. Traurig  verwarf ich meine Buchidee und genoss mein Leben.

Doch schon kurze Zeit später zog es mich erneut an den Schreibtisch. Schließlich wusste ich: Jeder Mist ist auch Dung! Das Manuskript wurde neu geordnet und an vielen Stellen umgeschrieben, den Kritiken dankbar folgend. Doch auch diese und die folgenden ca. 10 Variationen scheiterten immer an der gleichen Stelle. Es ist im Buch der Part  über die Eheprobleme. Es sollte keine Schlammschlacht über Vergangenes werden. Es sollte niemandem raten auf jeden Fall in einer unguten Beziehung zu bleiben, sondern den eigenen Gefühlen zu folgen. Gleichzeitig wollte ich deutlich machen, wie sehr unsere unterschiedlichen sexuellen Bedürfnisse aufeinander prallten. Wie sehr ich gelitten hatte.

Nach mehreren Anläufen klappte dann auch dieses Kapitel. Die Feinarbeit konnte beginnen.

Und nun nach meinen Wert geschätzten Testleserinnen, einem professionellen Lektorat und einem ebensolchen Korrektorat bestellte ich mein Probeexemplar.

 

Mein Mann bot sich für den letzten Feinschliff an. Er meinte nach dem Lesen: „Ich spüre Deine Achtsamkeit und Liebe in dem Buch!“ Was für ein wundervolles Kompliment!

11.11.2017