chancezuleben

Am dunkelsten ist es immer bevor die Sonne aufgeht.

 

Liebe Frau Stiebel,

Habe Ihr Buch in einem Rutsch gelesen.

Und erstmal: Es ist super geschrieben!

> Im Detail finde ich:
> Ihre Entwicklung ist total nachvollziehbar (und bewundernswert)
> Es ermutigt nicht aufzugeben und die Kraft aufzubringen weiter dran zubleiben
> Sie  reißen die Ursache nur an, was völlig ausreicht und damit der Leser keine Vergleiche anfängt (bei mir war das viel schlimmer oder getriggert wird)
> Sie haben eine nicht zu komplizierte Sprache gewählt, sodass jeder es lesen kann.
>
> Echt super!

Eine Bewunderin                                                             8. April 2018


Hilfreiches Buch                                                 

Ich bin ganz begeistert von dem Buch, denn es ist gut geschrieben, einfach zu lesen und ich kann mich mit vielen Ängsten, Sorgen und Themen identifizieren, die dort Thema sind. Toll finde ich, dass die Autorin den Mut hatte, ihre Geschichte auf Papier zu bringen und diese für alle zugänglich gemacht hat. Mir hat das Buch ein Stück der Angst vor den EMDR-Sitzungen genommen und mir mehr Hoffnung gegeben, dass sich alles zum Guten wenden wird!

Von J.  bei Amazon                                                             4. Februar 2018

Heilung meines Traumas - von Christine Striebel

- gelesen von Sabine Marya

Welches Potential hat die Imagination als heilende Kraft? Welchen Wert hat es für Überlebende von Gewalt, sich einen sicheren inneren Ort zu schaffen? Und wie wichtig ist es, sich vor einer Trauma-Therapie erst einmal innen und außen zu stabilisieren, Achtsamkeit mit sich selber und Selbstfürsorge zu lernen und zu der begleitendenden Therapeutin eine tragfähige Beziehung aufzubauen?

Christine Striebel ist selber Überlebende von Gewalt in der Kindheit und sie nimmt uns in diesem Buch mit auf ihren offenen und ehrlichen Rückblick auf ihre mutige Reise zu ihrem guten und selbstbestimmten Leben, in dem alle Ressourcen voll ausgeschöpft werden können. Der Autorin gelingt dies, ohne dabei die Leser zu verschrecken mit Gewaltszenen aus der Kindheit. Ganz im Gegenteil: das Buch liest sich mit einer erstaunlichen Leichtigkeit und zeigt dabei ganz deutlich auf, wie wichtig jede einzelne Antwort auf diese oben gestellten Fragen ist.

Imagination als heilende Kraft hat ein großes Potential, nicht nur in der gemeinsamen therapeutischen Arbeit während der Therapiesitzungen, sondern besonders auch durch die Möglichkeit, selber eigenständig Übungen zu machen. Dabei bietet sie eine Vielzahl an therapeutischen Möglichkeiten, die hier in diesem Buch sehr gut dargestellt werden. Die Imagination unterstützt u.a. dabei, sich innen zu stabilisieren, sich selber Oasen der Ruhe und des Auftankens zu schaffen und sich selber zu trösten und Mut zu machen, auch Neues zu wagen, z.B. Selbstfürsorge, das Meistern von bis dahin schwierigen oder unlösbaren Situationen und das Setzen von Grenzen.

Der sichere innere Ort ist ein Ort, an dem man sich absolut sicher und geborgen fühlt. Für Überlebende von Gewalt in der Kindheit kann dies das 1. Mal in ihrem Leben sein, dass sie an einem solchen Ort diese Erfahrung machen können. Die Autorin nimmt uns mit an ihren sicheren inneren Ort und lässt uns dabei daran teilhaben, wie sich innen Sicherheit und Geborgenheit aufbauen und Balsam für ihre verletzte Seele sind. Diese Offenheit, der Mut und das große Vertrauen uns allen gegenüber hat mich als Leserin besonders berührt.

Traumatherapie und die Arbeit mit EMDR benötigen ein gutes, starkes Fundament - erst in dem Moment, als sich Christine Striebel mit diesem Fundament sicher genug fühlte, konnte die Heilung beginnen, mit dem Vernarben der alten Wunden und durch die Entdeckung dessen, was für Christine Striebel ein gutes und selbstbestimmtes Leben ist.

"Heilung meines Traumas" beginnt mit einem wichtigen Wendepunkt im Leben der Autorin, mit der Bitte um eine Tasse Kaffee. Was für andere eine völlig banale Handlung sein mag, ist für die Autorin ein Meilenstein, nach einem schweren und schmerzlichen Weg geht sie nun in ein Leben, in dem sie für ihre Gegenwart und Zukunft neue Weichen stellt, für ein gutes Leben, in dem man endlich auch Wünsche und Bedürfnisse äußern kann.

Ich kann dieses Buch sowohl Überlebenden als auch TherapeutInnen empfehlen, sie können durch Christines Geschichte auch miterleben, dass es sich lohnt, diesen schweren Weg gemeinsam zu gehen.

Überlebenden kann dieses Buch Mut machen, sich ebenfalls einzulassen auf die heilende Kraft der Imagination, auf die Stabilisierung im Innen und Außen, auf die Traumatherapie und auf EMDR-Sitzungen.

Für TherapeutInnen kann es besonders wertvoll sein zu lesen, welchen hohen Stellenwert für die Klienten eine tragfähige Beziehung hat.

Auch für Angehörige und Menschen, die sich erstmalig mit diesem Thema auseinandersetzen wollen, kann ich dieses Buch als Einstieg empfehlen, da die Autorin mit diesem Buch Mut macht, ihre inneren Nöte und die Folgen der Gewalt in der Kindheit auf ihr heutiges Leben gut beschreibt und dabei gleichzeitig auf jegliche Horrorszenarien verzichtet, dadurch wird das Buch so leicht lesbar.

Ich sage DANKE an die Autorin für dieses Buch und wünsche ihr weiterhin von Herzen alles Gute.

Sabine Marya

www.marya.de

Hoffnungsvolle Geschichte für Betroffene und Angehörige

Endlich ein offenes und ehrliches Buch, das Hoffnung macht und Wege aufzeigt, wie man trotz Trauma glücklich und selbstbestimmt leben kann. (Amazon: am 29. Oktober 2017 von A.G.)

Veritable Unterstützung für Betroffene, um vertrauensvoll, mit Zuversicht nach vorne schauen zu können

…wow, ich kann mich gerade an kein anderes Buch erinnern, das ich derart rasch lesen konnte und mir nachts im Bett gleich zweimal habe!!!

Ein guter Krimi ist absolut kein passender Vergleich, aber ganz fesselnd ist es geschrieben, wie ich finde … vom Stil her sehr flüssig.

Ich habe viele Gedanken gefunden, die bei mir auf fruchtbaren Boden gefallen sind. Ganz großes Lob …wenn ich das so sagen darf.

Helga K. bei Amazon                                           14. Dezember 2017

Hoffnungsvolle Geschichte für Betroffene und Angehörige

Endlich ein offenes und ehrliches Buch, das Hoffnung macht und Wege aufzeigt, wie man trotz Trauma glücklich und selbstbestimmt leben kann.

Astrid Gregor bei Amazon                                               November 2017

 

Ein sehr wertvolles Buch für Betroffene und ebenso interessant für Therapeuten!

Für Betroffene ist das Buch sehr zu empfehlen, weil es der Autorin gut gelungen ist, sehr offen-aber dabei nicht (v-)erschreckend-über ihren therapeutischen Prozess zu schreiben. Schön finde ich, dass Sie die Leser berührt und nicht nur von den Erfolgen, sondern auch über ihre (anfangs überhöhten) Erwartungen, Zweifel, Ängste und Rückschläge spricht.
Ich denke, dass sich dadurch viele Leser an unterschiedlichsten Stellen „abgeholt“ fühlen, die eventuell vor der Entscheidung stehen, eine Traumatherapie zu beginnen. Auch für Jene, die sich in einem therapeutischen Prozess befinden und durch die – immer mal auftretenden – Schwierigkeiten/Widerstände/Zweifel hangeln. Hier und da wird er/sie sich selbst wieder erkennen und die Erfahrung machen, dass es weiter-und gut ausgehen kann. Erwartungen werden auf ein realistisches Maß herunter geschraubt- so zum Beispiel die Erkenntnis der Autorin, dass ein paar (EMDR-) Sitzungen nicht ausreichen, um ein Kindheitstrauma zu verarbeiten. Oder auch, dass es kein Luxus, sondern „bitter-süße“ Notwendigkeit ist, erst ausführlich an der Stabilisierung, sowie einer tragfähig-therapeutischen Beziehung zu arbeiten und zu lernen, gut für sich zu sorgen, ja achtsam mit sich umzugehen!
Nur auf diesem stabilen Fundament ist die Integration erst möglich. Zweifel werden aufgelöst, Ängste beruhigt und die Seele regelrecht getröstet. Für betroffene (also traumatisierte) Leser könnte es sich anfühlen, als würden sie von einer guten Freundin/einem guten Freund durch den eigenen Entscheidungsprozess begleitet. Es macht Hoffnung, dass es Wege der Heilung gibt und dass ein glückliches Leben – statt bisheriges Überleben – nach einem Trauma möglich ist.

Nicht zuletzt finde ich das Buch auch für Therapeuten interessant! Als Therapeutin der Autorin (im Buch unter einem Pseudonym genannt) ziehe ich vor ihr den Hut, weil sie es geschafft hat, so Schweres, teilweise „unverdauliches“, so leicht und flüssig zu erzählen, ohne zu schockieren.
Ihr gelingt der Spagat, sich rigoros zu öffnen und dabei trotzdem sich selbst, ihre Familie und nicht zuletzt den Leser zu schützen.

Für mich selbst war spannend, das einige meiner Interventionen oder auch Imaginationen anders bei ihr angekommen sind, als ich es ursprünglich beabsichtigt hatte, aber trotz allem eine erstaunlich gute Wirkung bei ihr hatten. Das zeigt wieder einmal, wie ich finde, dass es nicht nur auf unser therapeutisches „Handwerkszeug“ ankommt, sondern viel mehr darauf, dass wir achtsam, wertschätzend und kompetent das Fundament durch die sichere, zuverlässige und vertrauensvolle therapeutische Beziehung zur Verfügung stellen, auf dessen Boden sich dann alle Ressourcen der Klienten frei entfalten können. Gibt es schöneres für einen Therapeuten, als Zeuge sein zu dürfen, wie das Potential des Klienten sich aus ihm/ihr selbst heraus entwickeln darf und somit der Integration aus deren eigener Kraft beiwohnen zu dürfen?
Für mich ist das meist das schönste Geschenk und die Belohnung meiner Berufung – nicht ich war für die Heilung verantwortlich, sondern der Klient hat es selbst geschafft. Ich habe lediglich den sicheren Hafen zur Verfügung gestellt und kompetenten Halt gegeben.

Erfrischend fand ich zudem, dass Sie uns einen grundehrlichen Einblick „hinter die Kulissen“ erlaubt. Was sie (über mich) gedacht hat, wie ich zu Beginn auf die subtilsten mimischen Reaktionen gescannt und beobachtet wurde und wie sie (mich) auch „getestet“ hat. Auf Herz und Nieren geprüft, ob sie mir vertrauen kann, ob das Fundament wirklich sicher und stabil ist, ob ich zu dem stehe, was ich sage, ob ich authentisch bin und so fort.

Kurz und gut – das Buch hat mir als Therapeutin erneut vor Augen geführt, dass „perfekt nicht immer das Beste“ ist, dass aus missverstandenen Interventionen trotzdem Gutes erwachsen, dass sich in einem sicherem Rahmen alles Schöne entfalten kann. Und dass eine wohlwollend-einfühlsame Haltung gegenüber all meinen Klienten – neben aller Kompetenz – das Wichtigste für einen gelungenen therapeutischen Prozess ist.

Mit diesem Buch ist der Autorin etwas ganz Besonderes gelungen!

Conny M. bei Amazon                                             25. November 2017

Ich habe „Die Heilung meines Traumas“ innerhalb zwei Stunden gelesen, es ist sehr flüssig, klar und nachvollziehbar geschrieben und obwohl es um ein sehr schweres Thema geht, nämlich sexueller Missbrauch in der Kindheit, spürt man zwischen jeder Zeile die Kraft und Hoffnung der Autorin. Die Autorin Christine Striebel erlebe ich beim Lesen als sehr phantasievoll, diese Fantasie ermöglichte ihr auch, ihr Trauma mit Hilfe des inneren sicheren Ortes (ISO) zu verarbeiten. Erst als sie alle Mittel zur Stabilisierung fest in sich installierte, konnte sie sich dem schweren Teil der Therapie stellen. Mithilfe von EMDR löste sie alte Erinnerungen auf und fand in ihrem ISO Halt und Geborgenheit. Ihr Weg ist ihr ganz individueller Weg und sehr bewundernswert. Es ist schön zu lesen, wie sie es geschafft hat und das sie auch ihre Eheprobleme auflösen konnte und nun ein gutes Leben führt. Ich sende der Autorin ganz viel Kraft und weitere Hoffnung zu und das ihr Buch vielen Betroffenen zeigt das Heilung möglich ist.

Sandra, Gründerin von Lichtweg.de                                     2. Dezember 2017

Lektüre für Betroffene und Therapeuten

Frau Striebel beschreibt sehr intim und ungeschminkt ihren persönlichen Weg der Heilung aus einer sexuell und psychisch traumatisierten Biographie. Es ist auch die Beschreibung einer wundervoll gelungenen Traumatherapie, die in ihren Details nacherlebbar wird. Ein Buch, das besonders geeignet ist, um die Wirkungsweise von imaginativer Traumatherapie und EMDR aus Sicht der Patientin nachzuvollziehen und damit eine gelungene Lektüre für Therapeuten. Aber nicht nur für diese, sondern vor allem auch für Betroffene, denen dieses Buch aufzeigt, ein Leben nach Trauma ist möglich. Und es lohnt sich, sich auf die Suche nach einer guten Therapeutin/einem Therapeuten zu machen und das Tal zu durchschreiten. Die Geschichte von Frau Striebel macht Mut!

SoSo                                                       11. Dezember 2017